Buchführung ist das Führen von Büchern über Geschäftsvorfälle. Sie ist die Grundlage für die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Die Buchführung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.
Die Buchführung erfolgt in der Regel in Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. In der Debitorenbuchhaltung werden die Geschäftsvorfälle erfasst, die eine Verbindlichkeit des Unternehmens begründen. In der Kreditorenbuchhaltung werden die Geschäftsvorfälle erfasst, die eine Forderung des Unternehmens begründen.
Die Buchführung ist einfach erklärt, wenn man sich zunächst die Begriffe Debitoren und Kreditoren genauer anschaut. Debitoren sind Kunden, die etwas von einem Unternehmen gekauft haben und noch nicht bezahlt haben. Kreditoren sind Unternehmen, von denen das Unternehmen etwas gekauft hat und die noch nicht bezahlt haben.
In der Debitorenbuchhaltung werden die folgenden Geschäftsvorfälle erfasst:
- Der Kauf eines Produkts von einem Kunden
- Die Lieferung eines Produkts an einen Kunden
- Die Erstellung einer Rechnung an einen Kunden
In der Kreditorenbuchhaltung werden die folgenden Geschäftsvorfälle erfasst:
- Der Kauf eines Produkts von einem Unternehmen
- Die Lieferung eines Produkts an ein Unternehmen
- Die Erstellung einer Rechnung an ein Unternehmen